Mein selbstgekochtes Frühstücksei muss genau 6min14sek kochen, es wird dann komplett von der Schale befreit und auf keinen Fall mit dem Messer enthauptet.
Dein Spleen?!
Erkläre uns deinen Spleen! Deine Eigenarten! Deine Macken! Hier kannst du loswerden, was du vielleicht sonst niemandem erzählen würdest. Ganz anonym natürlich. Gib deinem Spleen ein Zuhause!
Rock'n'Roll! Schon über
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Ich stelle die Lautstärke der Fernbedienung immer nach Zahlen anstatt nur auf mein Gehör zu hören. Z.B. 11 . 13 . 15 . 18 . 20 . 22 . 25 Warum auch immer? !?
Beim Brot schneiden schneide ich immer den Anschnitt weg (oder die vordeste Scheibe) und schmeisse sie weg ... als Kind habe ich immer das harte Stück erhalten und mein Vater nahm sich das Gute (weiche). Seit ich selber einen Haushalt führe , gibts für mich kein hartes Brot mehr !
Ich bin komisch emotional. Wenn Leute klatschen, helau rufen, ein Theater Vorhang aufgeht oder wenn eine Blaskapelle spielt bzw vorbeiläuft muss ich weinen. Es ist mir ganz peinlich. Wenn eine Sirene geht auch. Im Theater zum Schluss ich muss einfach los weinen wenn sowas ist.
Ich bin politisch eher links verortet und habe mit Nazigedankengut wirklich nichts am Hut.
Trotzdem kann ich nicht anders: Ich muss (solange ich allein bin und es niemand sieht), während ich mir mit der rechten Hand vor dem Spiegel die Zähnme putze mit dem linken Arm den Hitlergruß zeigen.
Ich denke oft unbewusst und manchmal auch bewusst "1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 - eine Hexe ist gern Rüben." in Dauerschleife. Das ist die erste Zeile aus einem Gedicht. Ich denke das seit ich mich erinnern kann. Inzwischen bin ich 33. Meistens denke ich das, wenn ich etwas zähle, das ich eigentlich nicht zählen muss (beim Hoola Hoop oder wenn ich Litschis in einen Stoffbeutel fülle, ich zähle damit also Dinge, aber auch Bewegungen oder einfach Zeit) oder wenn ich zum Beispiel mit dem Fahrrad irgendwohin fahre. Eine große Überraschung war es, als ich vor ein paar Jahren nochmal in alle Kassetten reingehört habe, die ich noch hab, und auf einer mein Vater sagt: "So, du wolltest doch dein Gedicht aufsagen." und ich als kleines Kind das komplette Gedicht sage, von dem ich heute nur noch die erste Zeile kenne. Das Gedicht hat sogar einen politischen Touch.
Ich habe ein älteres Auto ohne Zentralverriegelung. Wenn ich aussteige, prüfe ich meistens bei jeder Tür, ob sie abgeschlossen ist. Ich gehe also um das ganze Auto herum und ziehe an jedem Türgriff, auch beim Kofferraum. Obwohl ich meistens wissen müsste, welche Türen offen sind und man ja auch die Knöpfchen sieht.
Ich muss alles Synchron fühlen, zum Beispiel: Wenn ich meinen linken Fuß am Türpfosten stoße, muss ich danach auch mit dem rechten dagegen treten
Immer wenn ich auf die Autobahn auffahre, stelle ich mir vor ich mir vor, ich sitze im Flugzeug und bin auf der Startbahn. Ich beschleunige dann schnell bis 120 und zieh dann leicht am Lenkrad um abzuheben. Das geht aber nur wenn die Autobahn kerzengerade ist und keine Brücken oder Schilder im weg sind. Sonst bleibe ich hinter nem LKW und warte.
Kurz vor der Abfahrt geht das ganze Prozedere dann umgekehrt. Dabei ist es mir auch schon passiert, dass ich die Handbremse in die 1. Raste gezogen habe, weil ich die Klappen auf 15° setzen wollte. Ich MUSS dabei auch jedes mal gründlich die komplette Vorflug und Lande Checkliste im Kopf durcharbeiten.
Manchmal tut mir mein Fahrrad leid, wenn ich es im Keller abstellen muss, weil ich mir vorstelle wie einsam und ängstlich es sich im kalten Dunkel fühlen muss. Das nennt man Animismus - wenn man Gegenständen Gefühle und Emotionen zuschreibt. Wenn eine Kerze ausgebrannt ist, tut mir das voll leid die wegschmeißen zu müssen.
wenn ich an menschen vorbei gehe die irgendwie unangenehm oder krank oder alt aussehen atme ich vorher ein und atme nur aus bis ich ungefähr 5 meter hinter ihnen bin.
Ich ertrage großzügig aufgetragenes Parfum anderer Menschen in der Öffentlichkeit nicht. Ich muss dann immer die Luft anhalten und werte die Person als oberflächlich ab, mit dem Mantra "Parfumdusche".
Wenn ich in einem Restaurant auf der Karte bei einem Gericht einen Schreibfehler entdecke, brauche ich unendlich lange um mich für ein Gericht zu entscheiden. Und es ist sicher nicht das mit dem Schreibfehler.
Ich hasse gelbe Wäscheklammern, die bringen Unglück. Und falls ich sie doch mal nehmen muss, dann niemals für die Wäsche der Kinder.
immer wenn ich Uhrzeiten wie "23:23 Uhr" erwische, dann grinse ich dumm vor mich hin, obwohl ich weiß, dass es nichts bedeutet. bei 11:11 und 00:00 ist es am "schlimmsten"
Der Tag, an dem ich feststellte, dass mein Fuß zu groß für nur eine Gehwegplatte ist, hat mein Leben verstört. Ich hasse es, wenn ich einen Fuß auf 2 Platten setzen muss.
Ich muss mein Auto immer begrüßen und mich von ihm verabschieden. Mache ich das nicht, ist mein Auto traurig und geht kaputt.
Wenn ich ein Brötchen aufschneide, tue ich das am liebsten mit einem stumpfen Messer - Hauptsache es es hat keine geraden Kanten und eine perfekte glatte Fläche. Umso chaotischer der Schnitt, desto besser schmeckt das Brötchen.
Wenn ich merke, dass ich in die falsche Richtung laufe, tue ich so, als ob ich einen Anruf bekomme, seufze entnervt auf und drehe dann um. Perfekte Ausrede für meinen fehlenden Orientierungssinn. Was würden sonst die Leute denken??
