Wenn ich in einem Auto mitfahre, stelle ich mir vor wie ich mit einem Skateboard die Leitplanke entlang grinde und zwischendurch irgendwelche Tricks mache, obwohl ich gar nicht skaten kann.
Dein Spleen?!
Erkläre uns deinen Spleen! Deine Eigenarten! Deine Macken! Hier kannst du loswerden, was du vielleicht sonst niemandem erzählen würdest. Ganz anonym natürlich. Gib deinem Spleen ein Zuhause!
Rock'n'Roll! Schon über
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Aktuelle Spleens
Ich musste früher zwanghaft ein möglichst exaktes körperliches Gleichgewicht herstellen, nachdem ich eine Geste z.B. mit der linken Hand gemacht habe. Danach habe ich diese Geste zweimal mit der rechten und nochmal mit der linken wiederholt. Danach dann das ganze 2x Mal anders herum, also: 1x rechts 2x links 1x rechts. Und danach das Ganze noch 1x wie anfangs: 1x links 2x rechts 1x links.
Manchmal war ich so crazy drauf, dass ich die eben genannten Wiederholungen gebündelt und nochmal 2x komplett anders herum gemacht und an Ende wieder das 1. Bündel wiederholt habe. Da musste ich mich sehr konzentrieren um nicht den Überblick zu verlieren.
Als Kind habe ich manchmal eine verrückte Wort-Reihenfolge aufgesagt, wie z.B. Hund-Katze-USB-Stick-Zahnrad-Kopfhörer und mich dann gefragt, ob das wohl jemals ein Mensch in dieser Reihenfolge gesagt hat.
Als Kind wollte ich dem eigenen Automatismus entfliehen und bin z.B. anstatt wie geplant ins Badezimmer zu laufen, einfach nochmal in die Küche gerannt. Einfach weil es möglich war und ich bewusst das weitere Geschehen beeinflussen wollte.
Ich muss jeden Abend vor dem Schlafen-gehen ein Glas Wasser trinken. Anderenfalls denke ich, ich würde ich in der Nacht austrocknen.
Für den Notfall stelle ich mir noch Wasser ans Bett.
Wenn ich aus einem Laden gehe, ohne etwas gekauft zu haben, gehe ich immer so durch die Kasse, dass man meine Hände sieht und somit klar ist, dass ich nichts geklaut habe. Oft gehe ich dann extra langsam und entspannt, denn das machen Diebe ja nicht oder?
Habe leider einige Ticks... wie Unkontrolliertes blinzeln, ausstoßen von irgendwelchen Lauten, Kopfschütteln, Zucken... außerdem muss ich alles immer zB. 3 mal machen und wenn ich es aus Versehen 4 mal mache, muss ich es 9 mal machen. Puuh ich hasse es... ;-;
Ich muss fast ständig an irgendeine Musik denken die ich schon mal gehört habe. Das geht so nebenbei und unterbewusst, dass ich höchstens die Lautstärke der Musik in meinem Kopf (mit Mühe) kontrollieren kann, ansonsten läuft zufällig eine Musik mehr oder weniger im geistigen Hintergrund.
Als ich Jünger war, so 10 ca. Habe ich immer wenn ich einen Satz zu jemandem gesagt habe, ihn nachdem ich ihn ausgesprochen habe ihn nochmal gesagt aber ohne Ton. Also nur ein ein wenig meine Lippen bewegt als würde ich flüstern. Ich weiß nicht wieso und mir ist das auch nie wirklich aufgefallen bis mich Mal jemand darauf angesprochen hat. Dann hab ich es mir irgendwie angewöhnt. Komischer Weise fange ich jetzt 10 Jahre später wieder damit an
Ich habe gerade das Bedürfnis den Verfasser dieser Seite zu korrigieren, dass er hier oben
„Trage hier deinEN Spleen ein“ heißen sollte.
Mach ich selbst einen Fehler, ist es eine halbe Katastrophe für mich.
Ich trinke Kaffee nur mit Strohhalm aus Angst braune Zähne zu bekommen.
Jedes Mal wenn ich durch eine Tür gehe oder an einem Tisch vorbei laufe, zwingt mich mein innerer Takt 1x leicht mit dem Finger davor zu klopfen. Bei Gegenständen von denen ich denke dass sie sich gut anhören bleibe ich auch nicht verschont.
Ich habe eigentlich immer Musik im Kopf- bei Stress klicke ich dann mit den Zähnen den Rhythmus dazu.Das fällt anderen auf, mir nicht.
Wenn ich eine Kundenhotline anrufe und zunächst von der Bandansage gefragt werde, ob ich einer Aufzeichung des Gesprächs zu Schulungszwecken zustimme, antworte ich meist mit Ja - weil ich mir einbilde, dass ich dann schneller verbunden werde und vielleicht auch mit einem fähigeren Mitarbeiter reden kann.
Ich habe mir früher mal angewöhnt, alle meine Uhren ein wenig vor zu stellen, damit ich nicht genau weiß, wie viel Uhr es ist und mich beeile, um nicht den Bus zu verpasse. Dabei habe ich aber darauf geachtet, dass ich nicht weiß, wie viele Minuten die jeweilige Uhr vorgeht, um nicht einfach die Minutenanzahl abziehen zu können. Inzwischen habe ich mir das zum Teil abgewöhnt. Erstens, weil das Handy eh immer die richtige Uhrzeit anzeigt und zweitens, indem ich meine neue Uhr richtig gestellt habe. Mein Wecker ist immer noch falsch, aber inzwischen weiß ich, dass er sechs Minuten vorgeht und habe mich so daran gewöhnt, immer sechs Minuten von der angezeigten Uhrzeit abzuziehen, dass ich es nicht übers Herz bringe, ihn richtig einzustellen.
Ich beobachte gerne, wie der Sekundenzeiger meiner Armbanduhr zittert, wenn er in der zweiten Hälfte der Minute gegen die Schwerkraft ,,ankämpft".
Ich kann keinen ,,Daumen runter" geben, weil ich dann Mitleid mit dem Verfasser/Hochladenden habe. Selbst wenn ich ihn nicht leiden kann. Wenn ich etwas mag, like ich es, und wenn nicht, dann eben nicht.
Wenn ich daran denke, der alte BMW 7er meines Vaters könnte irgendwann fahruntauglich / verschrottet etc. werden, werde ich extrem traurig. Es wäre dann beinahe so, als würde ich einen alten Freund im Stich lassen oder ihn nicht retten können. Ich habe meinem Vater befohlen, diesen Schatz so lange durch den TÜV zu bringen, bis gar nichts mehr geht, um mein Gewissen zu beruhigen. Dabei ist es ja nicht mal mein Wagen.
Es passiert mir ganz oft, dass ich wenige Minuten nach zwölf auf eine Analoguhr schaue und bin dann traurig, dass ich es verpasst habe. Ich habe es erst vor kurzer Zeit geschafft, wenige Sekunden vor zwölf auf meine Uhr zu schauen und war dann glücklich, als für einen Augenblich alle Zeiger übereinander lagen.
