Klingt komisch, ist aber so: Immer wenn ich nackte Füße sehe, fange ich an die Zehen zu zählen, ob es auch wirklich 5 sind.
Dein Spleen?!
Erkläre uns deinen Spleen! Deine Eigenarten! Deine Macken! Hier kannst du loswerden, was du vielleicht sonst niemandem erzählen würdest. Ganz anonym natürlich. Gib deinem Spleen ein Zuhause!
Rock'n'Roll! Schon über
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Aktuelle Spleens
Ich muss jeden Tag meine Wohnung staubsaugen, um sicher zu gehen, dass die Böden ohne Fussel und Haare sind. Ich muss dazu sagen, ich lebe alleine und die Böden sind immer sauber.
Als Kind wurde mir im Krankenhaus erzählt, wenn ich die Füsse aus dem Brett strecke, würden sie mir abgeschnitten. Heute noch mit 57 Jahren ziehe ich sofort mein Fuss zurück, sollte er mal über den Rand hinausragen.
Ich gucke immer in regelmäßigen abständen auf mein Handy obwohl ich genau weiß, dass mir eh niemand geschrieben hat (weil ich zum beispiel in der Schule bin oder allen gesagt habe bin mal kurz weg etc). Das erschwert das einschlafen sehr.
Ich streiche die Margarine so exakt aufs Brot, dass es wirkt, als hätte ich eine Scheibe Holz mit beiger Farbe bestrichen. Wenn Marmelade drauf soll, wird diese wenige Millimeter weniger vom Rand auf die exakte Margarine aufgetragen und möglichst in einer Höhe ;-) Mich entspannt das Streichen und halte es für äußerst liebevoll, wenn ich anderen so eine Schnitt anbiete.
Ich ekele mich vor Knöpfen (nicht gleichzusetzen mit Nieten - z. B. an Jeanshosen). In meinem Kleiderschrank befinden sich daher auch keine Hemden, etc. Alleine das Wort "Knopf" löst bei mir eine Gänsehaut aus.
Ich Übersetze jedes Gespräch auf englisch. Alles was ich höre, Übersetze ich im Kopf auf englisch oder auch Plakate Werbungen etc.. Alles kommt auf english im Kopf an
Wenn ich auf der Straße Geld liegen sehe - ich rede hier von Cent-Stücken - dann muss ich es aufheben. Getreu dem Motto "wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert" denke ich, dass ich ansonsten in bittere Armut verfalle.
Wenn ich entspannt bin und in meiner Nähe arbeitet jemand, das kann schon das Durchstöbern eines Buches oder Staubsaugen sein, verfalle ich in eine art Trance und ich bekomme Gänsehaut im Nacken.
Egal on Käsebrot oder Pizza: Ich esse immer erst den trockenen Rand weg, damit das leckere zum Schluss übrig bleibt!
Ich muss Gegenstände oder Buchstaben wenn ich irgendwo sitze mit dem Blick "nachmalen". Auch, wenn ich als Beifahrer im Auto sitze, zeichne ich immer den Grünstreifen oder die Leitplanken nach.
Ich mag keine geraden Zahlen.
Ungerade sind super.
Am besten Primzahlen.
Am allerbesten 3 oder 7.
Quersumme geht im Notfall auch.
Pfefferminzbonbons esse ich immer nur in Dreier-Einheiten. Bei Mentos geht es nie auf, am Ende bleiben immer zwei übrig. Die beiden esse ich daher direkt am Anfang und trickse mich so selber aus - am Ende passt es mit den dreien.
Wenn ich mit bloßen Händen über eine Raufasertapete streiche, durchläuft es mich unangenehm zuerst durch die Hände, dann durch den ganzen Arm.
Ich schneide Brötchen nicht einfach auf, sondern ersteche sie erst - damit sie nicht "leiden" müssen... Wenn ich dabei beobachtet werde und es mir peinlich ist, erzähle ich immer von meiner "Aktion humanes Sterben für Brötchen"; alle lachen und ich bin raus aus der Nummer
Ich kann es nur schwer ertragen, Metall-Schmuck anderer Leute anzufassen; mir läuft es dabei kalt den Rücken runter. Blöd ist, dass ich als Krankenpfleger auf einer Intensivstation nahezu täglich Menschen im Notfall ihren Schmuck abnehmen und wegschließen muss. Selbst das Tragen von Handschuhen hilft da nicht... Lederschmuck allerdings macht mir überhaupt nichts aus!
Ich hasse es, wenn das Toilettenpapier zur Wand hin abgerollt werden muss - für mich hängt das dann falsch herum und ich MUSS das ändern, sodass das Papier nach vorne herunter abgerollt werden kann
Ich denke manchmal, ich befinde mich in irgendeinem Computerspiel. Bis mir auffällt: Das ist die Realität! Das ist wie aus einem Traum zu erwachen ...
Ich kann nur schlafen,wenn es völlig ruhig ist.
Ich stecke mir jeden Abend vorm Zubettgehen Stöpsel in die Ohren.
Ich drehe an einer Garderobe, wenn ich meine Jacke auf einen Bügel hänge, alle anderen Jacken mit der offenen Seite nach rechts. Auch in Restaurants oder Büro, etc.
